In Ubud auf Bali mache ich gefühlt nichts. Zumindest nichts außer das köstliche günstige Essen hier zu genießen, frische Säfte und Shakes zu schlürfen, mich in Beautysalons behandeln zu lassen sowie extrem langsam durch die Straßen zu schlendern und leider zu viel zu kaufen.
Bali ist schwül heiß und macht mich schwer und müde - jedoch angenehm müde. Meine Schritte sind viel langsamer als sonst, jedoch habe auch auch einfach keine Eile. Die Stunden ziehen so dahin und dafür, dass ich nicht allzu aktiv bin, vergeht die Zeit sehr sehr schnell. Die Menschen hier auf Bali lächeln sehr viel, sie sind sehr auf Harmonie bedacht. Dementsprechend laufe ich auch fast permanent lächelnd durch die Gegend und wehre auch die ständigen "Taxi, please, very cheap"-Angebote mit einem sanften Kopfschütteln und einem milden Lächeln ab - funktioniert. Ich habe das Gefühl hier noch freundlicher zu sein, als ich es sonst bin und in einer anderen Stimmlage zu sprechen.
Und dieses Essen...ein Traum. So viel Vegetarisches, so viel Frisches. Die letzten 4 Tage esse ich einfach das beste Essen meines Lebens. Und das zu spottbilligen Preisen. Frühstück gibt es im Hotel und Abends esse ich zumeist nur Müsli auf der Terasse, aber der mittägliche Lunch besteht aus einem leckeren Gericht, einem frischgepressten Saft oder frischem Kokoswasser direkt aus der Kokosnuss und einem Milchkaffee. Alles zusammen kostet so 6 oder 7 Euro. In einem deutschen Restaurant würde ich für Essen und Getränke dieser Qualität ca. das 3fache bezahlen. Trotzdem geht mein Geld hier relativ schnell weg. Denn weil ich alles so billig finde konsumiere und kaufe ich auch viel. Ich hab mir z.B. nicht nur die Nägel maniküren lassen für 4 Euro - nein, weils ja so günstig ist, habe ich mir direkt auch nochmal für 2 Euro die Haare waschen und den Kopf massieren lassen. Wie soll ich nur zurück in Düsseldorf zurecht kommen...?
Ein kleiner Zwischenfall trübte die gute Urlaubsstimmung jedoch. Ich habe mir vor 2 Tagen den Fuss fies umgeknickt, hatte darauf den gesamten Tag und die Nacht starke Schmerzen und aus Angst, dass es was Schlimmes sein könnte, habe ich mich am nächsten Tag in eine Klinik fahren lassen. Jedoch alles halb so schlimm, denn dort gab es eine nette, kompetente Ärztin und dank eines Verbandes und ein paar Medikamenten ist die Zerrung heute schon viel weniger zu spüren. Und ich kann mir nun selbst sagen, dass ich sogar diese "Prüfung" überstanden habe: Als Alleinreisende verletzt in Südostasien.
Im Laufe des Tages geht es übrigens weiter in den Südwesten, nach Canggu, in die Nähe des Strandes, wo ich in einem Bike/Surf/Yoga-Retreat (The Chillhouse Bali) eine Woche verbringen werde. Ich mag Ubud sehr, doch ich freue mich auch darauf, dass ich noch mehr von der Insel kennenlernen werde!
 |
| So many beautiful cafes and restaurants here... |
 |
| And the shops... |
 |
| In Sacred Monkey Forest |
 |
| At my hotel "The Puspa" |
 |
| Simple but very beautiful and clean room |
 |
| He takes care of me at night |
 |
| "Hello Bali I am from Düsseldorf" |
 |
| Thank you so much Ubud |